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===== Tag 0 ===== <10km {{:reiseblog:2013_tour_de_transdanubie:veszprem01.jpg|}} Veszprem sah ja auf den ersten Blick ganz nett aus also wollte ich den Tag nutzen um ein bischen was zu sehen, meine Tour weiter vorzubereiten und im Idealfall noch etwas Ruhe zu finden. Am Abend zuvor hatte es noch einmal sowas wie Stress gegeben, weil mein Mobilofon obwohl es an der Steckdose hing plötzlich keinen Muks mehr von sich gab und auch weiterhin nicht den Anschein erweckte geladen zu werden. Nachdem ich dann alle Steckdosen des Zimmers erfolglos durchprobiert hatte begann ich schhon an mir und der Welt zu zweifeln. Scheinbar wanderten aber einfach nur besonders wenige Stromtierchen in der Leitung rum und es dauerte eine Weile bis es wieder für die Ladeleuchte reichte. Also wieder zu heute. Gegen 9 war ich fertig mit aufwachen und Reste verspeisen und war erst einmal beim Fahrradladen, weil mein komisches *zensiert* Tretlager mir etwas Sorgen macht. Was ziemlich bescheuert ist, denn das ist so gut wie neu. Aber genau bei der Bauserie waren die Italienischen Ingenieure wohl gerade beim Weinfest gewesen und haben ziemlichen Unsinn entworfen. Sag ich weiter nix zu. Der Radhändler wiederum führte nur die Produkte der Japanischer und konnte mir dementsprechend nur Bedingt helfen. Er hat die von mir verdächtigte Schraube mal ordentlich nachgezogen, aber geholfen hat es leider nicht. Naja, ich glaube das Teil ist einfach Schrott. Danach bin ich nochmal zum Ortseingang geradelt um die Burg zu fotografieren und danach habe ich mein Rad erstmal wieder abgestellt. Denn es gab ja noch mehr zu tun. Erst war ich noch fix im nächsten Einkaufsladen, unsortiertes Essen und trinken kaufen und dann bin ich Richtung Zentrum gewandert. Das war recht schick aber auch nicht gerade riesig. Gaststätten mit offensichtlich englischen Speisekarten waren auch nicht gerade in Überzahl vorhanden. In die direkten Touri-Cafes wollte ich auch nicht gehen und bin daher in so'ne Seitengassenkneipe, wo ich <Trommelwirbel> nichtmal der einzige sondern einer von zwei Gästen war. Es gab Schwein mit Pilzen und so'n bisserl auf Ungarisch gemacht. Hat gut geschmeckt, aber das hätte sogar ich im halbschlaf hinbekommen. Danach war ich nochmal in der Markthalle. Mittlerweile war ich soweit, dass ich beim Bäcker, Fleischer und Ost/Gemüsehändler erfolgreich mit Händen einkaufen konnte. Nett waren sie mal wieder alle, nur die Fleischwarenfachverkäuferin hat etwas griesgrämig geguggt. Vielleicht weil ich schon Obst auf dem Arm hatte. Zurück im Hotel musste ich den ganzen Kram dann sortieren, denn wir bekommen als Service eine Tasche zum 405 und 915km Checkpoint gefahren. Ich muss also nicht morgen mit zwei Tonnen essen auf dem Rad loslegen. Nachdem ich besagte Tasche abgegeben und meine Startkarte abgeholt habe war dann alles auf wohl oder wehe erledigt und ich konnte noch etwas rumgammeln und so Sachen machen, wie diesen Text zu schreiben.


2014/03/18 17:44